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Natur

Für Naturliebhaber gibt es sehr viele Möglichkeiten eine Wanderung zu machen und die wunderschöne Natur von Hohegeiß und vom Harz zu erleben. Hohegeiß bietet einige Wanderungen von 5 bis ca 12 Km und hat auch ein Barfußpfad.

Der Harz hat aber auch ein sehr variertes Angebot für Wanderer so wie den Harzer-Hexen-Stieg, die Wandernadel, das Baumwipfelpfad und den Brocken.

 

HARZER-HEXEN-STIEG

Dieser Premium-Wanderweg mit dem vom Deutschen Wanderverband erteilten Zertifikat „Qualitätsweg“ durchquert den Harz mit einer Gesamtlänge von 97 km von West nach Ost und ist als durchgehend markierter Hauptwanderweg mit überregionaler Bedeutung konzipiert. Er ermöglicht Wanderern, den Harz in einem Stück in seiner Vielfalt kennen zu lernen. Der „Harzer-Hexen-Stieg“ verbindet vorhandene Wegeabschnitte der Harzklubwanderwege zu einer interessanten Mehrtageswanderung, wobei die tägliche Streckenlänge variabel ist. Anhand van landschaftlichen Höhepunkten, der Artenvielfalt, der Kultur und Historie entlang des Weges eröffnet sich dem Wanderer ein tiefer Einblick in die geologischen Besonderheiten und die Geschichte der Kulturlandschaft des Harzes. Mehr Info und die genaue Tour finden Sie auf www.wandern-im-harz.de/hexenstieg.

 

HARZER WANDERNADEL

Wenn Sie gerne eine Herausforderung annehmen und gerne Stempel für diverse Wanderabzeichen sammeln, dann bietet die Wandernadel ein perfektes Ziel um den Harz und dessen Natur mal richtig kennen zu lernen! Im Harz gibt es insgesamt 222 Stempelstellen. Diese finden Sie bei Waldgaststätten, Schutzhütten und interessanten Aussichtspunkten, bei geologischen Besonderheiten und historischen Stätten. In der Nähe von Hohegeiß finden Sie auch 2 Stempel: die Nummer 45 „Dicke Tannen“ und die Nummer 206 „Hahnestein“ können Sie sich sammeln während Ihrem Aufenthalt bei uns. Zusätzlich zu den normalen Stempel kann man auch 3 Sonderstempel für den „Harzer Grenzweg“ sammeln: bei Jungborn, Zweiländereiche und Dreiländerstein. Der Wanderpass für die Stempel kostet ca € 4,00 und ist beim Tourist-Info erhältlich, so wie zusätzliche Wanderkarten und die geleistete Nadel. Welche Stempel sind auch auf dem Weg von anderen Wandertouren so wie vom Harzer-Hexen-Stieg, vom Harzer Grenzweg und von der Tour Goethe im Harz. Diese Themen-Abzeichen ergeben sogar noch Sonder-Leistungen wenn Sie sich die Stempel von solch einem Bereich sammeln. Achtung: die Harzer Wandernadel macht süchtig…

 

BAUMWIPFELPFAD (BAD HARZBURG)

Bad Harzburg bietet mehrere Wanderungen so wie Teufelstieg, Kästeklippentour oder die Drei-Täler-Tour. Aber der Baumwipfelpfad bietet Ihnen dazu eine perfekte und interaktive Ergänzung vom Naturerlebnis. Der rund 1000 M lange Pfad führt auf bis 26 Metern Höhe durch die alten Baumkronen des Kalten Tals und informiert Sie an 50 Erlebnisstationen (auf 18 Plattformen) über die Natur, die Umwelt und der Geschichte des Harzes. Mehr Info finden Sie auf www.baumwipfelpfad-harz.de.

 

DER BROCKEN

Den absoluten Höhepunkt des Nationalparks Hochharz bildet der 1.142 Meter hohe Brocken. Der Gipfel war bis zur Wiedervereinigung nicht zugänglich. Heutzutage haben Sie bei schönem Wetter eine traumhafte Aussicht über den gesamten Harz. Eine Brockentour gehört somit zu den Höhepunkten einer jeden Harzreise.

Der Brocken bleibt der öffentliche Verkehr ausgesperrt. Die Brockenstraße führt zwar von Schierke zum Gipfel, diese ist jedoch nur mit Sondergenehmigung zu befahren. Eine zweite Möglichkeit, auf den Brocken zu reisen, bietet die Brockenbahn, die zu den Harzer Schmalspurbahnen (HSB) gehört (Fahrplan erhältlich an der Rezeption – Tickets online oder beim Tourist-Info). Wer die Tour zum Gipfel ganz intensiv erleben will, wird natürlich hinauf wandern wozu es verschiedene attraktive Strecken gibt. Wanderer sollten hier aber auf die spezielle Beschilderung achten.

 

RÜBELÄNDER TROPFSTEINHÖHLEN

Der kleine Höhlenort Rübeland liegt direkt am Harzer-Hexen-Stieg und erlangte mit seinem einzigartigen Tropfsteinhöhlen weit über die Grenzen Europas Bekanntheit. Die Baumannshöhle und Hermannshöhle bieten Ihnen eine Vielzahl an Stalagmiten und Stalaktiten. In der Baumannshöhle ist die unterirdische Naturbühne im größten Holraum, dem Goethesaal, absolut einzigartig. Die Hermannshöhle ist ein Partadebeispiel für die Entwicklung einer Flußhöhle mit ihrer Kristallkammer und bis zu 48 M hohen Hohlräumen. Die beiden Tropfsteinhöhlen liegen nur ca 300 M getrennt voneinander und sind täglich in Führungen zu besichtigen. Mehr Info finden Sie auf www.harzer-hoehlen.de.

 

BODETAL – ROßTRAPPE

Am Ausgang des Bodetals bei Thale befindet sich die sagenumwobene Roßtrappe, ein markanter Granitfelsen mit einer Höhe von 403 Metern über dem Meeresspiegel. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zur Roßtrappe zu gelangen. Von Thale bzw. dem Bodetal aus führen diverse steile, serpentinenartige Anstiege auf das Felsmassiv hinauf. Wer es bequemer mag, reist mit dem Auto an. Eine Fahrt mit einer der 50 zweisitzigen Gondeln dieses rund 670 Meter langen Liftes ist besonders eindrucksvoll. Die bekannteste Attraktion auf dem Roßtrappenfelsen ist wohl der sagenhafte Hufabdruck, welcher dem Felsen seinen Namen gab. Angeblich hinterließ ihn das Pferd der Königstochter Brunhilde, nachdem diese auf der Flucht vor dem Riesen Bodo vom Hexentanzplatz mitsamt ihrem Roß über das Bodetal zum gegenüberliegenden Felsen gesprungen war.

Das Informationszentrum Brockenhaus führt Sie in die wechselvolle Geschichte des Berges ein. Seit Jahrhunderten erzählte man sich schauderhafte Geschichten vom Brocken, dem oft in Nebel und Wolken umhüllten Berg. Wohl aus Unwissenheit dichtete man dem Berg ein Treiben von Hexen, Teufeln und anderen Gestalten an. Selbst der große Goethe konnte sich der Faszination dieses Berges und seiner Mythen nicht entziehen. Mit seinem „Faust“ und dem Überflug der Hexen vom Hexentanzplatz bei Thale zum Brocken wurde nicht nur ein bedeutendes literarisches Werk geschaffen, sondern unbewusst die „Brockenhexe“ als Harzer Symbolfigur in der Vordergrund geschoben.